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07.02.2018

Infoschreiben Legionellen

Wieder einmal machte die sogenannte Legionärskrankheit Schlagzeilen. Fakt ist: In der Schweiz sterben jährlich bis zu 100 Personen daran, das Problem ist aber eigentlich seit 40 Jahren bekannt.

 

Legionellen sind Bakterien, die sich im Wasser befinden können und sich bei 25 bis 50°C vermehren. Ist das über eine Zeitdauer von mehreren Tagen der Fall und gelangen die Bakterien über Wasserdampf (z.B. beim Duschen) in die Atemwege, können sie gravierende Gesundheitsprobleme hervorrufen. Grundsätzlich können die Legionellen auf simple Art und Weise abgetötet werden: Indem das Wasser täglich einmal auf mindestens 60°C erwärmt wird.

 

Der Grund, weshalb Legionellen aktuell wieder vermehrt zum Problemfaktor werden, liegt unter Umständen in den bewusst tiefen Wassertemperaturen des Wassererwärmers bedingt durch Niedertemperatur-Wärme-pumpen – in Kombination mit einer nicht fachgerechten Planung und Umsetzung. Eigentlich wird das Brauchwarmwasser bei dieser stromsparenden, nachhaltigen Warm-wasseraufbereitung mittels Elektroheizeinsatz täglich auf 60°C erhitzt. Diese thermische Desinfektion tötet die Bakterien ab. Wurde das nicht geplant, wurde die Inbetriebnahme der Anlage nicht sauber ausgeführt oder ist der Elektroheizeinsatz defekt, droht eine bakterielle Verunreinigung des Wassers. Diese Tatsache macht deutlich, wie wichtig der ordentliche Unterhalt durch einen Fachmann ist. Es ist darum unbedingt ratsam, nur fachkundiges Personal mit der Wartung von hygienetechnisch kritischen Anlage zu beauftragen.

 

Doch wie merkt der Betreiber einer Anlage, ob die thermische Desinfektion einwandfrei funktioniert? Dies lässt sich im Alltag relativ einfach messen. Unsere Spezialisten platzieren einen Temperatur-logger an geeigneter Stelle und zeichnen die Temperatur des Wassers über mehrere Tage auf. Bleibt die tägliche Aufheizung auf 60°C aus, gehen wir der Ursache umgehend auf den Grund. Damit Sie sich keine Sorgen machen müssen und auf die absolute Sicherheit Ihrer Anlage vertrauen können.

 

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